Geschichte der Schule

Wappen der Stadt Marl.

Quelle: Wikipedia

Unsere Schule liegt im Stadtteil Marl-Drewer. Durch die Inbetriebnahme der Zeche Gewerkschaft Auguste Viktoria" im nördlichen Teil der Bauernschaft Drewer entstanden am Lipper Weg und an der Kamp- und Schreierstraße eine Reihe von Wohnhäusern für Bergleute. Durch den Bevölkerungszuwachs in diesem Gebiet stieg die Schülerzahl bis zum Jahr 1908 von ungefähr 30 auf über 200 Kinder an. Die Errichtung eines Schulneubaus war unumgänglich geworden, damit die Kinder nicht den weiten Weg bis zur Schule Am Steinern Kreuz" oder zur Schule An der Lippe" auf teilweise schlechten Wegen zurücklegen mussten. Am 14. Oktober 1908 öffnete unsere Schule an der Wiesenstraße als erste Industrieschule" (Einzug des Bergbaus in Hüls und Brassert) ihre Tore. Sie erhielt von der Regierung die amtliche Bezeichnung Drewer II". Mit Drewer I" war die 1893 errichtete Schule am Steinern Kreuz" bezeichnet worden.

Im 2. Weltkrieg wurde die Schule nach einem schweren Bombenangriff auf die CWH - 21.06.1943 geschlossen. Den Krieg überstand das Schulgebäude ohne große Schäden. Einrichtungsgegenstände und Lehrmittel blieben fast vollständig erhalten. Am 17.09.1945 wurde der Unterricht wieder aufgenommen. Es wurde eine katholische und eine evangelische Abteilung eingerichtet. Anfang 1950 konnte von der evangelischen Abteilung der Neubau der Paul-Schneider-Schule bezogen werden. Im Zuge der Neuordnung der Volksschulen im Lande NRW wurde aus den Grundschuljahrgänge ( Kl. 1 4 ) der Aloysiusschule I katholische Volksschule der Stadt Marl mit Beginn des Schuljahres 1968/69 die Aloysiuschule I katholische Grundschule der Stadt Marl. Sie ist gemeinsam mit der katholischen Hauptschule im Schulgebäude an der Wiesenstraße 22 untergebracht. Frau Anneliese Röttgers wurde mit der Schulleitung beauftragt. Nach fast 10 Jahren bezog die Aloysiusschule nach den Sommerferien 1978 ein eigenes Gebäude an der Paul-Schneider-Straße 90. Im Laufe der Jahre hat die Schule mehrfach ihren Namen gewechselt. Aus Drewer II" wurde 1927 die Aloysiusschule. Im Nationalsozialismus trug sie den Namen Ludwig Knickmann Schule". Seit 1945 heißt sie wieder Aloysiusschule.

Von 1908 bis 1952 führte Herr Josef Oeing zunächst als 1. Lehrer, danach ab 1922 als Rektor die Schule. Weitere Schulleiter waren Anton Klier (bis 1957), Herr Theo Schmeetz (bis 1964), Herr Günter Zabelhöfer (bis 1968), Frau Anneliese Röttger (bis 1995) und Frau Marlene Krause (bis 1998),Frau Doris Martin (bis 2012). Seit dem 01.08.2012 leitet Frau Roswitha Schweinsberg die Schule. Im Sommer 2015 ist die Aloysiusschule in das Schulgebäude der Scharounschule an der Westfalenstr. umgezogen. Die Schule ist zweizügig und wird zurzeit von 212 Kindern besucht. Das Kollegium der Aloysiusschule besteht momentan aus 10 Lehrerinnen, 1 Förderschullehrerin, einer stellvertretenden Schulleiterin und einer Schulleiterin.

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